Herausnehmbare oder feste Zahnspange – Wann kommt was zum Einsatz?

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Unsere zahnärztliche Gemeinschaftspraxis didenta beschäftigt sich auch mit allen Themen rund um die Kieferorthopädie. Häufig werden wir von unseren Patientinnen und Patienten gefragt, warum es eigentlich feste und herausnehmbare Zahnspangen gibt. Worin liegt der Unterschied und in welchen Fällen entscheidet man sich für welche Variante? Zunächst einmal etwas Grundsätzliches: Auch für Erwachsene ist es nie zu spät für eine kieferorthopädische Behandlung, unsere Zähne lassen sich zeitlebens gerade rücken - sie bewegen sich ja auch von selbst, etwa wenn durchbrechende Weisheitszähne ihre Nachbarn verschieben. Zur Korrektur von Fehlstellungen wie Überbiss oder Kreuzbiss gibt es mehrere kieferorthopädische Behandlungsmöglichkeiten: Herausnehmbare Spangen oder feste Brackets. Sie üben Druck und Zug auf die Zähne aus und bewegen sie mit der Zeit in die gewünschte Richtung. Speziell für Erwachsene hat sich die Behandlung mit herausnehmbaren transparenten Schienen, den so genannten CLEAR-ALIGNER® bewährt.

Lose Spangen für Ober- und Unterkiefer werden aus Kunststoff und Draht hergestellt. Sie kommen meist bei kleineren Fehlstellungen oder einer Rücklage des Unterkiefers zum Einsatz und eignen sich besonders für Kinder und Jugendliche, da sie nur die Zähne korrigieren können, die noch nicht ausgewachsen sind. „Nachteile der kieferorthopädischen Behandlung mit einer losen Zahnspange ist zumeist, dass die Behandlung länger dauert als bei festsitzenden Apparaturen und dass Spangen verloren gehen können und die Zahnspange die Aussprache beeinträchtigen kann“, sagt didenta-Zahnärztin Dr. Rosi Lewandowski.

Fest oder herausnehmbar? Es kommt immer aufs Ziel an!

Feste Klammern bestehen aus Brackets, die auf die Zähne geklebt werden und einem Drahtbogen, der einen genau dosierten Druck auf die Zähne ausübt. Außerdem dienen Hilfsmittel wie Gummiringe und feine Spiralfedern dazu, die Zähne wie gewünscht am Bogen entlang zu bewegen. Feste Klammern können auch die Stellung der Zahnwurzeln verändern und die Zähne in Lücken „hineinschieben“, so dass sie auch für die Korrektur von ausgewachsenen Zähnen bei Erwachsenen geeignet sind. Die Behandlungsdauer ist kürzer und die Wirkung präziser zu bestimmen. Allerdings müssen ihre Träger während der Behandlungszeit sehr genau auf eine gute Zahnpflege achten, denn durch die Brackets und Bögen im Mund wird das Zähneputzen aufwändiger.

Sie haben Fragen zur kieferorthopädischen Behandlung, zu Zahnspange, Brackets und CLEAR-ALIGNER®? Als zahnärztliche Gemeinschaftspraxis kennt sich das Team von didenta in Düsseldorf mit der Kieferorthopädie bestens aus. Auch zum Thema Kostenübernahme durch die Krankenkassen bei jugendlichen oder erwachsenen Patienten beraten wir Sie gern.

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