Einen Termin
machen
0211/ 91 324 600
Telefonzeiten: 10:00 - 18:00 Uhr
08:00 - 20:00 Uhr Montag, Dienstag, Donnerstag
08:00 - 18:00 Uhr Mittwoch
07:30 - 15:00 Uhr Freitag

Ihr strahlendes Lächeln: Veneers – Kleiner Aufwand, große Wirkung?

Veneers – Kleiner Aufwand, große Wirkung

„Als Zahnärztin weiß ich, dass der Wunsch nach einem harmonischen und strahlenden Lächeln oft groß ist. In diesem Kontext fallen immer wieder die Begriffe Veneers oder Keramik-Verblendschalen“, sagt Dr. Rosi Lewandowski von didenta. Doch was steckt wirklich dahinter, wie viel Aufwand kommt auf Sie zu, und – eine sehr wichtige Frage – wer trägt die Kosten? Hier erhalten Sie die nötigen, sachlichen Informationen für eine fundierte Entscheidung.

Was sind Veneers und für wen kommen sie in Frage?

Veneers sind hauchdünne, individuell gefertigte Verblendschalen, meist aus Keramik, die dauerhaft auf die sichtbare Oberfläche Ihrer Zähne geklebt werden – in der Regel im Frontzahnbereich.

Veneers sind eine Option für Patientinnen und Patienten, die:

  • Zahnverfärbungen haben, die durch Bleaching nicht ausreichend korrigiert werden können, z.B. bei verfärbten Füllungen oder wurzelbehandelten Zähnen.
  • Kleine Zahnlücken schließen möchten.
  • Leichte Zahnfehlstellungen im Frontzahnbereich kaschieren wollen.
  • Abgebrochene Ecken, Risse oder Schmelzdefekte korrigieren möchten.
  • Die Form oder Größe ihrer Zähne optimieren möchten, beispielsweise bei zu kleinen Zähnen.

Wann raten wir eher von Veneers ab?

„Nicht jeder ist ein idealer Kandidat für diese Art der ästhetischen Zahnmedizin. Bei starkem Zähneknirschen (Bruxismus), ausgeprägten Zahnfehlstellungen oder bei ungenügender Zahnhygiene sind Veneers keine gute Lösung. Bei stark geschädigten Zähnen sind eventuell Kronen die bessere Alternative. Eine gründliche zahnärztliche Untersuchung ist daher unerlässlich“, weiß Dr. Lewandowski.

Der Aufwand für unsere Patientinnen und Patienten: Was erwartet Sie in der ästhetischen Zahnheilkunde?

Der Aufwand für Sie ist überschaubar, erfordert aber in der Regel zwei bis drei Termine. Die meiste Arbeit findet im Zahnlabor statt, wo Ihre Keramikschalen in Präzisionsarbeit gefertigt werden.

  • Beratung und Planung: Wir besprechen Ihre Wünsche, prüfen Ihre Zahnsubstanz und machen eine genaue Analyse (Fotos, Abdrücke). Oftmals erstellen wir ein "Mock-up" – ein vorläufiges Modell, mit dem Sie das geplante Ergebnis direkt im Mund simulieren können.
  • Vorbereitung der Zähne:
    • Bei konventionellen Veneers wird die Zahnoberfläche minimal, etwa 0,3 bis 1,0 Millimeter, beschliffen, um Platz für die Keramikschale zu schaffen und ein natürliches Ergebnis zu erzielen. Dies geschieht in der Regel unter örtlicher Betäubung und ist schmerzfrei. Anschließend nehmen wir den finalen Abdruck und bestimmen die Farbe. Sie erhalten ein Provisorium zum Schutz der Zähne.
    • Bei den so genannten Non-Prep-Veneers, die extrem dünn sind, ist kein oder nur ein minimales Beschleifen notwendig. Das Verfahren ist reversibler.
  • Einsetzen der Veneers: Die fertiggestellten Veneers werden präzise angepasst und dann mit einem Spezialkleber auf den Zahn geklebt und somit dauerhaft befestigt.

Wer trägt die Kosten für Veneers?

Da die Kosten pro Veneer je nach Material und Aufwand zwischen einigen Hundert und mehr als Tausend Euro liegen können, sollte die Finanzierungsgrundlage im Vorfeld geklärt werden.

  • Normalerweise gilt: Ästhetik ist Privatsache. Veneers gelten in den meisten Fällen als rein ästhetische Leistung. Das bedeutet: Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen die Kosten hierfür nicht. Ausnahme: Liegt eine medizinische Notwendigkeit vor – beispielsweise die Wiederherstellung von stark beschädigten oder traumatisierten Zähnen (z.B. nach einem Unfall) oder bei großen Zahnschmelzdefekten – kann die GKV im Einzelfall einen Festzuschuss leisten. Die Keramikverblendschale selbst bleibt aber oft eine Privatleistung. Das muss im Vorfeld durch einen Heil- und Kostenplan geprüft werden.
  • Private Krankenversicherungen (PKV) und Zahnzusatzversicherungen: Auch hier gilt: Die Kostenübernahme ist stark vom individuellen Tarif abhängig.
    • Rein ästhetische Behandlungen sind oft ausgeschlossen.
    • Besteht eine medizinische Notwendigkeit, übernehmen leistungsstarke Tarife die Kosten – oft jedoch nur, wenn im Vertrag ästhetische Leistungen oder Veneers explizit eingeschlossen sind.
    • Wichtig: Fragen Sie vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Versicherung nach einer schriftlichen Zusage zur Kostenübernahme.

Veneers können tatsächlich mit relativ geringem Aufwand eine große Wirkung auf Ihr Lächeln und damit Ihr Selbstbewusstsein haben. Die modernen Materialien und Techniken ermöglichen ein sehr natürliches Ergebnis. „Wir als Zahnärztinnen empfehlen Ihnen: Informieren Sie sich umfassend, wägen Sie die ästhetischen Vorteile gegen die Kosten ab und besprechen Sie Ihre individuellen Voraussetzungen ausführlich in unserer Praxis“.

Möchten Sie einen unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren, um zu klären, ob Veneers für Sie in Frage kommen und wie der genaue Kosten- und Behandlungsplan aussehen würde? Dann melden Sie sich gern bei unserem Team.

Zurück zur Newsübersicht